Geschichte

 Überblick Geschichte:

Maria Anna Schulze Hamicolt (*28.06.1803, + 25.07.1853) vermachte der Diözese Münster
                           aus ihrem Erbe 25 Morgen Land für die Gründung eines Klosters.
Mit tatkräftiger Unterstützung der Bauern der Umgebung errichten die Redemptoristen auf dem Gut Hamicolt das Kloster mit der Kirche im klassizistischen Stil. 
bringen die Patres eine Kopie der Ikone "Maria von der immerwährenden Hilfe" aus Rom mit, die von Papst Pius IX. für das Kloster Hamicolt eigens gesegnet worden ist. Unter den Redemptoristen entwickelt sich in Hamicolt und Umgebung ein blühendes religiöses Zentrum.
Durch den Kulturkampf werden die Patres aus dem Kloster verbannt. Der Gottesdienst wird durch Diözesangeistliche übernommen.
Der Bischof von Münster, Dr. Hermann Dingelstadt, übergibt das leerstehende Kloster den „Benediktinerinnen von der ewigen Anbetung“ aus Oldenzaal in Holland. Dieser benediktinische Zweig wurde 1653 in Frankreich gegründet.
Die Schwesterngemeinschaft wächst rasch, so dass es möglich wird, von Hamicolt aus 1898 das Kloster Vinnenberg im Kreis Warendorf und 1902 das Kloster Varensell in der Diözese Paderborn zu gründen.
1975 wird das Kloster durch einen Gästehaustrakt erweitert. Neben der Hostienbäckerei und der Paramenten-Stickerei wird die Aufnahme und Betreuung von Gästen ein zusätzlicher Aufgabenbereich der Schwestern.
 





Die Benediktinerinnen ziehen aus Altersgründen in ein nahegelegenes Altenheim und
die „Gemeinschaft des neuen Weges vom hl. Franziskus“ (eine geistliche Gemeinschaft) führt das Kloster Maria Hamicolt mit der Hostienbäckerei und dem Gästehaus weiter.